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Das Qi |
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Qi (auch Qui oder
Ch'i) hat ein grosses Spektrum von Bedeutungen. Die
traditionelle chinesische Medizin hat den Begriff aus dem Taoismus
übernommen. Es bildet die dynamische Antriebskraft für die
physiologischen Funktionen und Lebensvorgänge im menschlischen
Organismus.
Man kann von Yin Qi
sprechen, von Yang Qi, dem Qi der jeweiligen fünf
Elemente, das Qi der Gesellschaftsordnung, das Qi des
Individuums. Jedem Ding wird sein jeweiliges Qi zugeschrieben
und die Bewegung des Qi ergibt die Bewegung von Yin
und Yang durch die fünf Elemente. Man sagt, dass jedes
Element aufblüht, wenn sein Qi Yang ist und vergeht, wen sein
Qi Yin ist. Daher ergibt sich der Wechsel der Jahreszeiten durch
die Zu- und Abnahme von Yin-Yang. Das verdeutlicht die
zyklische Natur der ewigen Bewegungen allen Wechsels.
Das Qi hat 2 Teilen: zu
einem ist das Qi die Äußerung der menschlichen
Organfunktionen, zum anderen ist Materialbasis für den Körper bzw.
für die Erhaltung der körperlichen und geistigen Funktionen. Das
Qi hat in menschlichen Körper folgende Funktion:
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1. |
Anregung und Antrieb der Organfunktion, Blutzirkulation, Verteilung
der Körperflüssigkeit und Wachstum |
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Wärmen des Körpers |
| 3. |
Abwehr des Körpers |
| 4. |
Befestigung der
Körperflüssigkeiten |
| 5. |
Stoffwechsel, Umwandlung |
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Das
Qi ist unsere Lebensenergie, es ist die universelle kosmische
Energie. Diese gelangt über die Atemluft (als Yang) in den
Körper und muss mit einem Organ das nur die TCM (traditionelle
chinesische Medizin) kennt, der Dreifacherwärmer, herab
transformiert werden. Als Nahrung (der Yin-Anteil) - das
Yong genannt - wird durch die Aufspaltung der Nahrung gewonnene
Energie durch den Dreifacherwärmer hinauf transformiert und
dadurch als Qi gewonnen. Der Dreifacherwärmer ist kein
Organ im medizinische Sinne, sondern ein virtuelles System von
Hohlorganen zwischen Körper und Seele. Die Vorstellung den
Dreifacherwärmer als ein Energieverteilernetz anzunehmen und
weiter die Funktion, die Energien in den Körperflüssigkeiten in
einer geregelten Art und Weise zirkulieren zu lassen, hilft einem
weiter. Die Energieleitbahnen heißen dann Meridiane, sechs
Paare für Yang-Organe, sechs Paare für Yin-Organe und
acht Sondermeridiane (Speicher) - die keine Bindung an Organe
haben. Die Yin- und Yang-Meridiane ergeben 12 Stück,
wie es 12 Monate gibt. Die Bildung des Qi im Körper kann man
mit der Atmung (Yang-Aspekt) gewonnen werden und mit der
Nahrung (Yin-Aspekt). Es geschieht automatisch oder man kann
es in Grenzen beeinflussen durch eine Meditationsübung. Das Qi
fließt mit einen Drall von links nach rechts. Neben dem Blut hat
Qi ähnliche Aufgaben. Es baut und entfernt, was zuviel oder
abgenutzt ist, und lenken Baustoffe und Energie an die
Körperstellen, wo diese benötigt werden. Damit breitet sich unser
Wohlbefinden über die Seele auf den Körper aus, Impulse, Gedanken
und Gefühle finden eine Ausdruckform in uns. Daraus schließt man,
dass der Körper nicht nur eine vernünftige Lebensweise benötigt,
sondern auch richtiges Fühlen und Denken. Durch ein bewusstes Lenken
von Qi wird die Einheit Körper-Seele-Geist harmonisiert, es
kann sich als Wärme oder Prickeln äußern. |
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